Bekleben
DAS große Thema bei unserem Julchen. Nachdem wir ja, in der Kabine, die gesamte Wandbekleidung herausgerissen hatten musste etwas Neues her. Einfach war noch die Auswahl. Nach Bestellung und Begutachtung einiger Proben entschlossen wir uns für ein helles, 4 cm dickes Material.
"Wie viel brauchen wir denn ?" Gute Frage, die nächste bitte ... "7 Meter." "Soviel????" Wir bestellten 7 m und 2 Dosen des Sprühklebers. Die Lieferung kam sehr schnell und wir standen vor einer langen Rolle Stoff.
"Und nun?" Sauberer Untergrund stand bei der Beschreibung. Aha ... Wir beschlossen die zu klebende Fläche mit Verdünnung zu säubern. So weit, so gut. Hat schon einmal jemand in einer kleinen Kabine die Innenseiten mit Verdünnung abgewischt? Als erstes musste der Lukendeckel weg, ich bekam sonst keine Luft mehr. Mit den großen Flächen anfangen, so der Plan. Erstmal also ausmessen.
Danach draußen des Stoff zuschneiden, einsprühen und dann innen ankleben. Klingt nicht wirklich schwer.
Nach 3 Stücken hatten wir erstmal die Nase voll. Der Kleber bappte an den Händen und es musste alles recht flott gehen, damit er nicht eintrocknete bevor wir des Stoff an der Wand hatten.
Einen Tag später verschoben wir die Kleberei erst einmal und montierten den Gashebel, sowie die Abdeckungen hinten.
Danach schnitten wir die Deckenbretter aus dem neuen Holz zu und beklebten diese mit dem Stoff. Das Alte war so vergammelt gewesen, das es nicht mehr zu gebrauchen war.
Weiter kleben? Es half alles nichts. Ein Blick in die kleine Kajüte, die natürlich keine Stehhöhe ausweist, zeigte uns .... wir machen an der Tür weiter, dann kann die wieder eingebaut werden.
Was für eine Aktion!!
Vor allem auch das Gummi der Türdichtung dann wieder an zu bringen.
Aber wir haben es geschafft und konnten die Tür am Ende des Tages wieder anbringen.