Countdown 4
25.02.2011
Letzte Woche hatte ich Geburstag und bekam von Bert einen mp3 Player geschenkt. War ganz begeistert, jetzt kann ich auch Hörbücher hören und für die Nachtwachen ist vorgesorgt :-)
Nachdem ja schon angefragt wurde, wie weit wir mit der Spleißerei sind, haben wir die ganze Sache mal angegangen. Das es einfacher aussieht als es ist, das war schon klar. Aber schließlich hatten wir uns das Buch mit DVD und die Spleißnadeln ja nicht umsonst mitgenommen. Unsere Idee war: probieren mit den alten Leinen. Das stellte sich aber sehr schnell als nicht durchführbar heraus. Da kamen wir gar nicht klar. Also mußten die neuen Leinen her. Unserem Kater gefiel die Aktion.
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Ein Auge wollten wir spleißen. Der Wille war da und die DVD ist wirklich gut.
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Das Ergebnis war nicht wirklich so wie wir uns das vorgestellt hatten. Da müssen wir wohl noch üben.
Auch wären wohl Handschuhe zeitweise nicht schlecht gewesen.
Aber so schnell wollten wir nicht aufgeben, mußten aber einsehen das auch der Versuch einen Tauwerkschäkel zu basteln, mit unserem Tauwerk nicht ging. Also besorgten wir uns Dyneemaleinen. Ein, eigentlich, sehr teueres Vergnügen, aber wir bekamen sie bei AWN sehr günstig. 27 und 28 m lange "Abschnitte". Das war ein Glückstreffer.
Damit sah die Sache plötzlich ganz anders aus.
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So langsam fing es an, uns Spaß zu machen. Beim nächsten Versuch schauten wir uns vorsichtshalber erstmal den ganzen Film an und stellten fest: da sollte ein genähter Takeling dran. Öhm. Also wieder mal zum AWN und Nadeln, Takelgarn und Malspieker holen. Zu Hause wurde dann aber zuerst einmal versucht, ob wir das Nähen überhaupt hinbekommen.
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So können wir in der nächsten Zeit weiter machen.
Eine ganz andere Aktion fand auch noch statt. Wir gingen tauchen. Angemeldet hatten wir uns zu einem Schnupperkurs bei einer Tauchschule in Mannheim. Wollten doch einmal gucken, ob wir überhaupt klar kommen würden. Ein Tauchlehrer für uns zwei alleine. Zum Glück kann ich nur sagen.
Endlich konnte ich auch meine neue Tauchermaske testen und war begeistert. Das erste Mal, das ich auch unter Wasser etwas sah.
Wir bekamen die Ausrüstung zugeteilt und eine gute Anleitung. Hörte sich beim sog. Breefing ja alles gut an, aber wie würde es im Wasser sein? Spannende Sache so etwas. Das ganze Becken hatten wir fast alleine, da nur noch zwei andere Leute (auch mit eigenem Lehrer) anwesend waren.
Die Flasche war recht schwer, außerhalb des Wassers. Die Weste mit ihr anzuziehen bekäme ich an Land wohl nicht wirklich hin. Im Wasser ging das dann recht gut nur: wie kniet man sich hin ohne umzufallen wenn man Flossen an hat? Bert fiel das alles viel leichter und ich kämpfte mich durch. Das Atmen unter Wasser ging dann sehr gut, das nahm ein wenig von der Angst. Nur sollte man richtig atmen sonst schwimmt man ständig direkt unter der Oberfläche und kommt nicht runter. Die Erfahrung mußte ich dann machen. Zum Glück hat das niemand fotografiert, ich muß ausgesehen haben wie eine Ente die immer den Po in die Luft reckt.
Erst mit Hilfe des Tauchlehrers und Übung ging es besser. Dann sollten wir auf 3 m runter. Druckausgleich hörte ich noch die Anweisung. Klasse ... ich hatte genug damit zu tun richtig zu atmen. Aber auch ich kam runter und irgendwie machte die Sache auch Spaß.
Nach einer 3/4 Stunde unter Wasser hatten wir aber auch genug. Es ist doch relativ anstrengend und wohl eine Übungssache. Wir danken der guten Betreuung des Teams der Tauchschule.
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Nachdem wir unsere gesammten ausgelagerten Sachen der Anjuli wieder zu Hause hatten wollten wir eigentlich daran gehen unsere alte Ankerkette mit der neuen verbinden zu lassen. Die Grundidee war: die alte neu verzinken zu lassen. Ein Telefonat mit der Verzinkerei machte uns allerdings klar: das geht nicht. Sie würde nicht mehr über die Ankerwinsch laufen und ein ziemlicher Klumpen werden. Abgesehen davon würde es auch sehr teuer werden. Das war also mal nichts. Jetzt müssen wir gucken, was und wieviel noch benutzbar ist, von 35 m Kette.
Unsere Anker sind z.Zt ein großes Thema. Drei davon haben wir ja, allerdings nur einen 16kg Plattenanker. Einen 12 kg CQR und einen 9 kg Plattenanker, beide aber viel zu klein für die Yacht. Nun wollen wir mal gucken was wir uns da noch anschaffen müssen.