Kurzurlaub im September 2008

Nach langen 4 Monaten war es am 09.09. wieder soweit. Es ging Richtung Empuria. Diesmal aber wieder mit dem Flieger. Leider hatten wir nur noch einen Flug abends bekommen. Vorher brachten wir unseren Kater noch bei Bert´s Schwester unter und fuhren weiter zum Flughafen Hahn.

Nach ruhigem Flug landeten wir um 21:15 Uhr in Girona. Nachdem wir unseren Mietwagen abgeholt hatten, diesmal einen Ford Ka.... weia is der klein, fuhren wir Richtung Empuriabrava, Natürlich war es schon stockdunkel. Aber den Weg kannten wir ja und waren uns sicher, in ca 1 Std am Boot zu sein. Ja ja... wäre da nicht .... war es Müdigkeit? war es Unkonzentration? Na jedenfalls haben wir irgendwie die Ausfahrt von der N II nach Empuria verpasst. Aufgefallen ist es uns aber erst, nachdem wir plötzlich in die Berge fuhren. Also das konnte nicht sein ... da war etwas völlig verkehrt. An einer Tankstelle erklärte man uns, wir müssten ca 13 km zurück und dann links abfahren, es wäre ausgeschildert. Aha ... also wieder zurück. Im Dunkeln erkannten wir gar nichts. Die Abfahrt fanden wir diesmal jedoch und waren tatsächlich, nach jetzt ca 2 Std Fahrt am Schiff.

Glücklich, völlig übermüdet und furchtbar durstig machten wir erstmal die Anjuli Nui klar. Alles trocken? Geht das Licht noch? Zum Glück war alles in Ordnung.

"Ob der Motor noch läuft?" "NEIN, wir lassen ihn jetzt nicht laufen!" Immerhin war es mitten in der Nacht.

Dann gingen wir doch noch auf ein Bier in die Columbus Bar, da bei uns an Bord noch alle Getränke warm waren. Später fielen wir in´s Bett und schliefen am nächsten Morgen erstmal aus.

Der Mittwoch brachte schönes Wetter und wir schauten uns erstmal wieder um. Neben uns lag eine Yacht, die wir noch nicht kannten. Der Eigner war nicht da sollte aber, lt Aussage einiger anderer, bald wieder kommen. Na, wir werden sehen. Von der SY Gaviota waren die beiden da und noch einige andere. Erstmal war jedoch einkaufen angesagt. Wir wollten alles ruhig angehen lassen. Eigentlich wollten wir auch die Segel wieder anschlagen, aber daraus wurde nichts. Irgendwie kamen wir noch nicht so wirklich in die Gänge. Aber unser Schlauchi haben wir noch aufgepumpt. Dann ging es erstmal zum Strand runter. Alles noch da .... und wir beschlossen schwimmen zu gehen. Die Definition von "schwimmen" ist dabei so eine Sache. Es war mehr ein "Wellenhüpfen". Aber es hat Spaß gemacht und das Wasser war angenehm warm.

Jetzt wurde es ernst: war mit dem Motor alles okay? Das konnte uns nur ein Probelauf zeigen. Schlüssel umdrehen .... und .... er kam sofort und blubberte fröhlich vor sich hin. Bert ging ein Grinsen über das Gesicht. "So muss ein Motor anspringen", kam sein fröhlicher Kommentar.

Später fuhren wir dann mit dem Schlauchboot eine Runde.

Abends gab es dann Thunfisch gedünstet, während wir nebenbei das Fußball Qualifikationsspiel Deutschland : Finnland schauten. Unsere SAT Antenne faszinierte uns mal wieder.

Der nächste Morgen zeigte uns bewölkten Himmel. Wird schon werden, kalt war es ja nicht. Wir gingen erstmal dran, unser Groß anzuschlagen. Das klappte gut und jetzt sah unser Boot auch wieder aus wie eine Segelyacht. Irgendwie hatten wir aber ein komisches Gefühl in Bezug auf das Wetter und wir beschlossen: Schlauchi muß auf Deck. Nur ...wie?? Neben uns lag jetzt eine Yacht und wir konnten nicht mehr einfach das Dingi an der Reling nach hinten ziehen. Guter Rat war teuer, gestern war es schon eine Aktion den Motor anzubringen. Wir hatten es mit Ziehen und Drücken, Wegdrücken der Sueno, zwischen unserem Heck und deren Bug  gebracht und dort festgemacht. Jetzt hieß es also wieder zurückdrücken in die freie Box neben unserer Nachbarin. Gesagt, getan. Tja...und nu? Es half alles nichts: Bert musste zu unserem Bug rudern. Aber ... ich konnte ihn ja schlecht mitsamt dem Dingi an Bord ziehen. Also wurde das Fall am Schlauchi festgemacht und er musste an Bord turnen. Ganz schön hoch das ganze....

Als er heile an Bord war "mach bloß das Fall richtig fest", sonst wäre er wohl mitsamt diesem ins Wasser gefallen, holten wir unser kleines Schlauchboot an Deck und verzurrten es dort. Man kann ja nie wissen.

Gegen Abend wurde uns klar, das es richtig gewesen war. Es zogen schwere Gewitterwolken auf und plötzlich schüttete es wie aus Kübeln und der Wind blies heftig. Das erste Gewitter an Bord, allerdings lagen wir auch im sicheren Hafen.

Donnerstagmorgen war alles wieder vorbei und auch die Sonne lugte wieder hervor. Da geht doch alles wieder besser. Auch unser neuer Nachbar trudelte ein. Schnell stellte sich heraus, der Mensch angelt gern. Na das war für Bert ja richtig gut. Die beiden fanden sehr schnell Gesprächsthemen. Ich verdrückte mich, mit einem Buch, in die Pflicht. Peter, der Skipper der Gaviota, hatte uns erzählt, das wieder Tramontana angesagt war. Nicht schon wieder, den hatten wir bisher immer gehabt. Aber wir wollten doch auch mal raus fahren ....

Am Nachmittag fingen wir an, unsere "to do" Liste abzuarbeiten. Ausmessen, vermessen usw. Wir wollten einiges an Infos nach Deutschland mitnehmen, damit wir weiter nach Ausrüstungsgegenständen schauen können.

Später bot sich mir ein Bild, da mußte ich fast herzlich lachen. Hätte ich nicht gewußt, was die beiden da tun, ich hätte mir wirklich Gedanken gemacht.

So angelt man .... <lach>...kein Witz. Von Bord der Nachbaryacht hing, an einer Angelschnur, ein großes Stück Weißbrot ins Wasser und die beiden versuchten mit ihren Schnüren Fische zu fangen. "So hauen die wenigstens nicht ab und schwimmen dem Brot hinterher" ...ahjaaaa....na ob das was wird?  Aber tatsächlich, sie holten eine Goldstrieme und eine Meeräsche heraus. Mithilfe eines Köchers, da die Fische sonst ständig wieder abrissen. Diese beiden wurden dann, nach dem Ausnehmen, in Salzlake eingelegt. Morgen sollten sie dann geräuchert werden. Den Räucherofen hatte Wolfgang mitgebracht. An diesem Abend waren die Männer beschäftigt. Jack, Wolfgang und Bert versuchten den Räucherofen in Gang zu bringen. Das auch noch, als es mittlerweile stockdunkel war. Irgendwann hatten sie es geschafft. Der Test mit den Fischen konnte also morgen starten.

Tatsächlich, es hat funktioniert und die Goldstrieme war auch sehr lecker, die Meeräsche haben wir aber, einstimmig, als so nicht genießbar wieder entsorgt.

Den ganzen Tag über nahm der Wind ständig zu, der Tramontana hatte uns doch erwischt. Es war zum ko****. Zumindest schien die Sonne und es war sehr warm. So bleib es auch noch am Samstag. Was macht man in einer solchen Situation? Von auslaufen konnte keine Rede sein. Also nahm sich Bert unser Fahrrad vor. Ja, das haben wir auch noch. Obwohl ich zugebe, das es für mich bisher immer ein Haufen Schrott war. Völlig vergammelt, zusammengeklappt lag es unter einer Decke vorne unter der Palme. Plötzlich stand es, strahlen rot, vor dem Schiff. Sah ja gar nicht sooo schlecht aus, aber die Reifen .... In der Bakskiste lagen aber noch ein Satz neue Schläuche und Mäntel. Also runter mit dem alten Zeug, was sich als gar nicht so einfach herausstellte, und rauf mit dem Neuen. Aber wieso kommt jemand auf die Idee, Fahrradschläuche zu kaufen, die nur an der Tankstelle aufgepumpt werden können? Solche Ventile haben die nämlich. Also fuhr Bert zur Tanke und pumpte sie dort auf. Wieder zurück stellte sich schnell heraus, das die Mäntel so dick waren, das sie normal gar nicht an das kleine Rad passten. Mit Hilfe von Unterlegscheiben wurde das Problem gelöst und nun sieht unser "Tornado" (steht da drauf) aus wie eine Mountainbikefahrrad ...na gut ist vielleicht etwas übertrieben....Es hat sogar eine Gangschaltung und fährt sich recht gut.

Der Abend verging dann ruhig und wir lagen so gegen 0:00 Uhr in der Koje. Was dann aber passierte stellt mir noch jetzt die Nackenhaare hoch.

Es war so gegen 2:30 Uhr, als irgendetwas uns weckte. Völlig verschlafen konnte ich nicht ausmachen was es war. Plötzlich gab es einen Krach an der Einstiegsluke. So schnell war Bert noch nie aus der Koje. Ich hörte ihn nur noch schreien: "Verschwinde! Verschwinde!" Gepolter und dann war es wieder ruhig. "Was war das denn?" "Da war einer am Niedergang." Offensichtlich hatte jemand bei uns einbrechen wollen und die Luke am Niedergang hatte er nicht öffnen können, da wir sie von innen immer so verschließen, das sie nicht einfach aufzuschieben geht. Das war unsere Rettung gewesen. Sie hatte sich im Lüftungsschlitz verkeilt und daher den Lärm gemacht. Man könnte jetzt auch denken: Anjuli hat geholfen uns wach zu machen.  Bert hat mir dann erzählt, er hätte einen jungen Mann weglaufen sehen, dunkelhäutig. Zum Glück ist er nicht hinterher ... wer weiß ob da noch andere gewesen sind. Jedenfalls war uns erstmal nicht mehr zum Schlafen. Aber der Einbrecher kann auch nicht gerade eine Intelligenzbestie gewesen sein, wer geht denn auf ein Schiff, auf dem offensichtlich Leute sind??? Jedenfalls zogen wir, seit diesem Erlebnis, die Gangway immer ganz hoch. Uns saß der Schreck ganz schön in den Knochen. Zum Glück war ja nichts passiert. Aber woher soll man wissen, ob so ein Kerl nicht bewaffnet ist?

Die anderen, denen wir am nächsten Morgen, unser Erlebtes erzählten, waren ziemlich schockiert. So etwas war noch keinem passiert, im Hafen. Aber jeder passt wohl etwas mehr auf jetzt.

Sonntag beschlossen wir, nach Castello d´Empuries zu fahren. Dort sollte ein Mittelalterfest stattfinden. Wäre doch mal was anderes. Bei unserem letzten Besuch dort, wirkte alles doch recht verschlafen. Was ein Gegensatz zu diesem Sonntag. Riesen Parkplätze standen zur Verfügung, da niemand in den Ort fahren durfte. Da diese schon recht voll waren ahnten wir was uns erwarten würde. Richtig ... der Ort war von Menschmengen fast überfüllt. Rund um die Burg, oder was auch immer das ist, war ziemlich was los. Im Gedränge kam man nur sehr langsam voran. Aber es war wirklich interessant. Eine Gruppe von Musikern konnten wir beobachten, die wirklich gut waren. Es gab Gaukler, mittelalterliche Märkte und überall Grillstände.

 

Das Essen und Bier oder Wein waren hoffentlich nicht aus dem Mittelalter .... Egal wir hatten Hunger und Durst. Schnell bekamen wir mit, das einfach mit Euro zahlen nicht ging. Die hatten irgendwie so komische Taler in der Hand zum bezahlen. Nur .. wo die her bekommen? Endlich hatten wir einen Stand gefunden, an dem man sich Marken für diesen kaufen konnte und so seine Bratwurst oder ähnliches und Getränke bezahlen konnte. Nur ..nächstes Problem ... wie heißt Bratwurst auf Spanisch oder noch schlimmer, auf katalanisch? Keine Ahnung. Das mußte jetzt mit Händen und Füßen gehen. Endlich hatten wir unsere Marken in der Hand. Ob wir für die auch das bekommen würden, was wir wollten? Spannung. Es klappte und wir vertilgten stolz unsere Bratwurst mit getoastetem Brot und unser Bier. Geht doch, wenn man nur will.

Nach ca 2 1/2 Stunden saßen wir, völlig kaputt, wieder in unserem Autochen. Schön war es dennoch gewesen.

Der Montag begrüßte uns mit herrlichem Wetter und kaum noch Wind. Der Trami war eingeschlafen. Na eigentlich war er völlig weg ... wieder wie mit einem Schalter abgeschaltet. Also worauf jetzt noch warten? Wir wollten raus. Nach dem Frühstück und etwas einkaufen machten wir unsere Anjuli Nui klar.

Wieder diese Aufregung ... ob sich das noch irgendwann legt? Wahrscheinlich ... hoffen wir. Raus aus der Box ist immer weniger das Problem, das haben wir jetzt raus. Aber wir haben auch gelernt, Wurfleinen am Bug und Heck Bereitzuhängen. In der Hafeneinfahrt war einiges los, irgendwie schienen alle die Zeit jetzt nutzen zu wollen. Endlich draußen zogen wir die Segel hoch und mussten zusehen das wir in dem bisserl Wind vorwärts kamen. Erst noch weiter draußen bekamen wir mit 3 BFT guten Wind. So ging sie dann doch vorwärts und wir genossen es einfach mal. Beilegen wollten wir üben. Gesagt, getan. Eine tolle Erfahrung, wenn es klappt. Wir waren jedenfalls richtig begeistert. Na gut, es ist auch einfach zu segeln, wenn man kein bestimmtes Ziel hat, sondern nur nach dem Wind fährt. Aber wir wollten ja nirgendwo hin.

So genossen wir, endlich mal, blauen Himmel und Wärme beim Segeln.

Als wir später wieder in den Hafen kamen wurde uns flau im Magen, wenn wir bloß schon wieder in der Box liegen würden. Aber es klappte wie tausendmal geübt. Perfekt Ich war stolz auf Bert, der es an der Maschine und am Ruder nicht einfach hat. Die Anjuli fährt nun mal nicht lenkbar rückwärts. Aber mit unserer jetzigen Technik funktioniert es gut.

Gegen Abend kam auch unser Nachbar wieder rein. Der war, zusammen mit Jack (auch einem Segler im Hafen), raus gewesen zum Angeln. "Habt ihr was gefangen?" war die erste Frage. Hatten sie. Einen Bonito. Einen kleinen Thunfisch, ca 65 cm lang und 3,6kg schwer.

Dann ging es los. Männer und Fische. Was macht man mit so einem Vieh? So richtig klar war mir das nicht. Auch Peter kam und wollte gucken. Danach nahmen die drei den Bonito aus und schnitten ihn in Thunfischsteaks. Weia, wurden das viele. Der Entschluss kam schnell. Wolfgang stellte ihn zur Verfügung für ein gemeinsames Grillfest. Am nächsten Abend wollten wir die Steaks grillen. Aufgaben, für Salat und Brot, wurden verteilt. Über Nacht kam der Fisch dann bei Peter und Usch in die Kühlung. Ich war gespannt ob der auf dem Grill schmecken würde.

Dienstag wollten wir eigentlich wieder hinaus. Aber der Wind hatte wieder aufgefrischt und blies recht kräftig. Nachbar war morgens raus gefahren und kam gegen Mittag wieder rein. Jacks Kommentar: "Very strong wind" Gut ...erledigt. Muß nicht sein. Also holten wir schon mal die Genua runter und wollten unser Sturmsegel anschlagen, was wir bisher nur in der Segeltasche gesehen hatten. Tja, der Entschluß ist die eine Seite, das Tun die andere. Was macht man, wenn das alles nicht passt? Etwas verzweifelt standen wir mit unserem Segel auf dem Vorschiff. Hilfe kam von Jack, der sich das ganze ansah und uns dann zeigte wie es gehen sollte. Schließlich haben wir eine Rollgenua und kein Vorstag an dem es angeschlagen werden kann. So hundertprozentig gefällt uns das noch nicht, aber so geht's erstmal.

Danach kam Bert auf die Idee unseren Außenborder als Hilfsmaschine mal an die Badeleiter zu hängen und zu testen. Na jedenfalls quirlt er kräftig. Im Hafen ginge das wohl  jedenfalls, solange keine Wellen da sind

Unser Schlauchi nahmen wir noch von Bord und packten es wieder in die Heckkabine. Bloß das Groß musste dann morgen nur noch runter. Da wir nicht wissen, wann wir wieder kommen wollten wir die Segel nicht dran lassen.

Gegen 18 Uhr kamen dann alle so langsam zum Grillplatz. Den Salat hatten wir nachmittags noch gemacht. Aber auf dem dreckigen Holzkohlegrill die Steaks grillen? Da konnte sich nicht wirklich jemand zu durchringen. Wolfgang stellte einen Elektrogrill und eine Pfanne mit Kocher zur Verfügung. Brot, Salat, eingelegter Knoblauch kamen zum Vorschein. Wir waren zu sieben. Eine nette Runde und der Abend hat viel Spaß gemacht. Jack und seine Frau sind Engländer, sie spricht aber ein wenig deutsch. Im Grunde verlief der ganze Abend in einem Sprachgemisch aus englisch und deutsch.

Der Bonito hat sehr gut geschmeckt, gegrillt mit Knoblauchöl oder in der Pfanne gebacken ohne Knobi. Galen, Jacks Frau, isst keinen Knobi. Für die Arme müssen wir gestunken haben wie eine Herde. Wahrscheinlich hat es am nächsten Tag im Hafen noch nach Knoblauch gestunken, es war überall welcher drin. Wir haben es jedenfalls nicht gerochen ..... Der Abend wurde lang und am nächsten morgen kamen auch unsere Frühaufsteher nicht so richtig in die Gänge.

Wir nutzten unseren letzten Tag noch dazu unseren Tiefenmesser zu checken. Na jedenfalls wollte Bert das. Tat er auch, mit nur geringem Ergebnis, der funktioniert nicht ... so genau ist nicht klar warum. Jedenfalls fanden wir, beim ausräumen der Bugkoje, noch einen knallroten Segelsack. "Was ist das denn?" wollte Bert wissen. Schulterzuck ...keine Ahnung. Am Sack hing ein Zettel: Sturmfock , Espace 990. Ahhhjaaaa. Raus mit dem Teil. Der Sack flog gleich erstmal in den Müll ... natürlich ohne Segel. Aber die rote Farbe fiel ab und versaute das frisch geputzte Schiff wieder.

Am Bug nahmen wir es erstmal auseinender. Das Teil ist noch völlig neu, offensichtlich noch nie auseinander genommen und ...knallrot.

Ein ziemlich großes Segel aus sehr festem Material. Aber wieder unser Problem ... an die Rollgenua bekommen wir es nicht dran. Darüber müssen wir uns noch Gedanken machen.

Später packte ich die Rucksäcke und wir machten schon mal alles soweit abreise klar. Früh ging es ins Bett und am nächsten Morgen klingelte der Wecker um 5 Uhr. .... zu nachtschlafender Zeit. Aber es half alles nichts. Also Kaffee trinken und Schiff klarmachen. Müde, wie wir waren, fuhren wir um 6 Uhr los zum Flughafen. Der Flieger brachte uns dann gut wieder zurück nach Deutschland, wo wir um 10:10Uhr in Hahn ankamen, bei 6° und kaltem Wind. Wieder mal froren wir wie die Schneider. Da möchte man doch am liebsten gleich wieder umkehren.

Jetzt sind wir wieder zu Hause und gucken schon, wann wir wieder rüber fliegen können.