Sonstiges 9

03.10.2010

Langsam wurde es Zeit unser Deck darauf vorzubereiten, das der Mast wieder hinauf kann. Das hieß als erstes: die Reeling musste wieder ran.

Gleichzeitig damit konnten wir unser Reelingsnetz einziehen. Eine nette Arbeit, aber jetzt läuft es sich wieder sehr viel sicherer auf Deck. Wieder mal die Erkenntnis: komisch was so ein bisschen Draht doch ausmacht.

Das Netz verdanken wir noch dem Voreigner, es lag schön eingepackt und noch ganz neu in einem der Shaps.

Danach brachte Bert am Bugkorb und am Geräteträger Konstruktionen an, damit der Mast dort sicher aufliegt. Dafür bauten wir das Solarpaneel und Windi wieder ab. Die Paneele werden wir sicher verstauen, da sie erst wieder angebaut wird, wenn der Mast steht und das dauert noch. Windi wird, über den Winter, im Keller eingelagert und kommt im Frühjahr zurück an seinen Platz.

 

Letzte Woche bekamen wir noch unsere Dieselheizung, aber die muss erst noch eingebaut werden .... Winterarbeit.

15.10.2010

Nach einiger Zeit ist nun auch unser neuer Propeller angekommen. Auch den alten haben wir wieder, er wurde egalisiert und gewuchtet und kann noch gut als Notfallersatz helfen.

"Der ist ja viel zu schade, um ihn anzubauen," war unser Kommentar, als wir das Paket öffneten. Über den Winter werden wir das auch nicht tun, der neue kommt erst im Frühjahr auf die Welle. Aber es ist schon beeindruckend zu sehen, wie der alte eigentlich aussehen müsste.  Natürlich sind auch das Sicherungsblech, die Auflaufmutter mit dem Zinkhut und der Sicherungskeil neu. Ein Dank geht hier an die Fa. Gröver.

Wir haben und entschlossen, für unsere Polster im Salon neuen Stoff zu kaufen. Der alte ist zwar gewaschen hat aber halt doch arge Gebrauchsspuren. Dann kam der Tipp von den Beiden der SY Kassiopeia. Vielen Dank euch auch dafür, der Dank geht natürlich auch an Thomas, der uns mit Stoffmuster versorgt hat. Die Auswahl war gar nicht so einfach. Welcher ist für uns das Beste? Endlich sind wir aber doch noch zu einer Entscheidung gekommen. Wir sind gespannt wie sich das weiter entwickelt. Um zu gucken, ob unsere gewaschenen Bezüge noch als Muster gehen haben wir sie über den Schaumstoff gezogen. Nette Arbeit, aber sie passen wirklich noch und sind so auch als Muster noch gut.

23.10.2010

Diese Woche war irgendwie nicht unsere. Als wir letzten Sonntag hinkamen mußten wir feststellen, das die Anjuli nicht mehr auf ihrem Platz stand sondern einige Meter woanders. Auch nicht wirklich fest aufgebockt. Uns war klar: da würde sie auch nicht stehen bleiben. Natürlich hatten wir kein langes Stromkabel dabei und ohne unseren Heizlüfter war es uns zu kalt um auf ihr zu arbeiten, also zogen wir unverrichteter Dinge wieder ab.

Am Montag, bepackt mit Kabeltrommel, waren wir sehr gewillt weiter zu machen. Auf der Werft ist z.Zt. ein wenig Chaos angesagt, da alle irgendwie aus dem Wasser wollen. Unser Werftchef plant hin und her und wir waren gespannt wohin unser Schiff letztendlich kommen würde. Das erfuhren wir sehr schnell. "Nicht hoch", brüllte jemand, kaum das wir den Platz betreten hatten. Also doch nicht sicher .... Etwas später wurde unser Schiff dann wieder verstellt, diesmal aber so, das wir entgültig dort stehen bleiben können. Erst jetzt wurde wieder abgesichert und wir durften hoch. Jetzt stehen wir fast wieder da wo wir vorher auch standen, gut so ... da reicht unser normales Stromkabel.

An Bord mußten wir erst einmal auftauen und gingen daran uns nochmal um die Batterien zu kümmern. Zum Glück war keine verrutscht bei den Aktionen. Richtig festgemacht ist ja noch keine und die vordere lag nur auf zwei Leisten. Wenn die abrutscht haben wir ein Loch im Rumpf. Metalleisten hatten wir dabei, Eine wurde so verbastelt, das sie jetzt als Stütze noch unter der Batterie liegt. Bei den beiden vorderen legten wir 10 cm dicke Gummiplatten unter, die eigentlich unter eine Waschmaschine gehören. Aber was eine solche am Rutschen hindert geht auch für Batterien. Das alles hieß jedesmal: Batterie raus und wieder rein. Jeweils 80kg. Da braucht man kein Buddybilding mehr. Leider konnten wir sie nich wirklich festmachen, dazu fehlen uns, noch immer, die Gurte

 

zurück            weiter