Sonstiges 16
17.03.2011
Es wurde Zeit, das wir unseren Wassermacher neu konservierten. Bis er zum Einsatz kommt, dauert es wohl doch noch etwas. Konservierungsmittel hatten wir noch und so schleppten wir Kanisterweise Wasser von daheim mit aufs Schiff. Eine spannende Sache, zum ersten Mal würde Wasser durch unsere neuen Schläuche laufen. Halten die Verbindungen?
Nun ja, ich sage jetzt mal: Wassi ist neu konserviert. Das klappte eigentlich ganz gut, er läuft auch prima. Allerdings sollt man den Ablauf auch "freigeben", das heißt: den Dreiwgehahn am Schlauch aufdrehen. Ansonsten: "Knall" und der Hahn fliegt einem um die Ohren. Jetzt wissen wir zumindest das unsere Schläuche doch ziemlichen Druck aushalten. Aber es ist alles wieder geregelt.
Dann noch Wasser in den Tank und testen, ob auch von dort alle Verbindungen dicht sind. Tolles Gefühl, den Wasserhahn aufzudrehen und da kommt mal wieder Wasser heraus. Nunja, aber auch dort sollte die Verbindung zum Ablauf dicht sein, vor allem auch die Verbindungen zum Wasseranschluß im Bad. Wären sie auch gewesen, wenn nicht aus irgendwelchen Gründen, die Schlauchschellen gar nicht angezogen gewesen wären. Nun ja, Ergebnis der ganzen Aktion: ein bischen Wasserpanscherei und ein kaputter Duschkopf, aber jetzt die Gewissheit es ist dicht.
Als nächstes nahmen wir uns unserer Fenster an. Nach Vorlage der alten Scheibe hatten wir, beim Schreiner, die Neue zuschneiden lassen. An Bord konnten wir sie nun anhalten und die Befestigungslöcher hineinbohren. Klappte auch recht gut. Um sie allerdings einzukleben, dazu wollen wir erst alle drei neuen Fenster soweit haben.
|
|
|
Das alte Fenster auf der Bb Seite machte arge Probleme beim Ausbau. Das bekamen wir nur in kleinen Einzelteilen heraus. Als Vorlage nicht zu benutzen. Die Befestigungsschrauben hätte man da auch weglassen können, das Fenster war wie einbetoniert.
28.03.2011
Irgendwie haben wir im mom das Gefühl, wir kommen nicht so wirklich vorwärts, aber wir brauchen auch keine sooo großen Schritte zu machen ... das müssen wir uns immer wieder klar machen.
Unsere Fenster werden uns noch vor eine harte Aufgabe stellen, aber es hilft ja nichts.
Nachdem letzte Woche das Wetter etwas mitspielte machten wir uns daran unser Cockpit zu säubern. So langsam waren wir es leid, immer wieder den Dreck zu sehen. Da musste das Kärchergerät ran, sehr zum "Vergnügen" unseres Nachbarn, der dabei war sein Unterwasserschiff zu streichen. Naja, wir haben uns halt dann auf die andere Seite der Anjuli verzogen. Nach dem Cockpit gingen wir an die Außenseite, die ja mehr als nur dreckig war. Alles in allem war es bisher schon eine nasse Angelegenheit und wir froh über unsere Gummistiefel.
Würden wir den Abrieb der Reifen und den Schmutz des Auspuffs weg bekommen? Ich sage mal so: es ging, aber es war eine ziemliche Schinderei. Unser neuer Reiniger ist wirklich gut, aber es braucht Kraft um solche Stellen weg zu bekommen. Danach mit Rubbing und dann mit Wachs und ... Poliermaschine. Der Umgang damit ist auch Übungssache. Bloß nicht zu schnell. Das alles auf einer Leiter stehend, beim reinigen lief einem das Wasser und der Schaum die Arme herunter ... Muss auch zugeben, das wir nach knapp 2 Stunden Schluss gemacht hatten.
Am nächsten Tag nahmen wir unsere "Banane" mit und testeten, auf dem Altrhein, ob unser AB noch funktioniert. Soll heißen: wir nutzten das schöne Wetter und fuhren mit dem Bananaboot auf dem Altrheinarm. Danach sollte sie an Bord und an der Reeling festgelascht werden. Das Ganze gestaltete sich etwas schwieriger als gedacht. Zum Schluss jedoch war sie festgemacht .. ob das allerdings unterwegs so halten wird ist nicht sicher. Da werden wir noch einmal ran müssen.
Das nächste Mal werden wir uns um unsere Scheiben weiter kümmern, die auch noch mit Folie bezogen werden.