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Es wurde an der Zeit, das wir unseren Tresor einbauten, so hatten wir ihn mal "aus den Füßen". Das gestaltete sich allerdings schwieriger als erwartet. Das Ding wiegt nämlich mal so locker 31 kg. Wohin damit, so das er fest genug eingebaut werden konnte um auch im Seegang zu halten? Nach einiger Sucherei hatten wir einen Platz gefunden, wo er auch nicht zuviel Raum wegnimmt. Jetzt brauchten wir nur noch das nötige Material. Also war wohl wieder Baumarkt angesagt.

Schon länger hatten wir beschlossen: unsere Kisten müssen gestrichen werden. Nur war es bisher viel zu kalt dafür gewesen. Jetzt aber machten die Temperaturen mit und ich konnte anfangen. Zuerst einmal mit dem Tresorfach und das eine Shap vorne. Aussaugen, saubermachen, abschleifen, aussaugen, mit Verdünnung reinigen und dann endlich streichen. "Wer hat sich das bloß einfallen lassen?", ich schimpfte vor mich hin. Dabei konnte ich mir den Schuh selber anziehen. Das Ergebnis zumindest sah nicht so schlecht aus.

Auch die Kisten wo sich die Starterbatterie, Spannungswandler, Ladegerät  usw. befinden wurden noch gestrichen. DAS hätte uns evtl auch früher einfallen können, so wurde es schwieriger.

02.04.2010

Eigentlich wollten wir auf dem Campingplatz ausspannen und Berts Geburtstag ein wenig feiern. Dazu hatten wir uns jedoch Arbeit mitgebracht: die Bretter und Leisten für den Tresor. Streichen war angesagt.

Natürlich war auch Lektüre dabei.......

05.04.2010

Endlich konnten wir den Tresor wirklich einbauen. Die Bretter waren fertig. Wir waren beide sehr froh als er fest verschraubt war, Bert vor allem, da er das schwere Teil einige Male hinein- und hinauswuchten musste.

Jetzt konnte ich die weiteren Shaps angehen. Dazu musste erst einmal der Tisch weg. Gut gesagt, nur wohin mit dem ganzen Zeug was darauf stand? Ins Cockpit. Weia, bei uns hat es ausgesehen als hätte eine Bombe eingeschlagen. Aber der Tisch konnte nun weg. Jetzt lag er im Zugang zum Bad. Wäre ja nicht schlimm, wenn ... ja wenn sich dort nicht ausgerechnet der Staubsauger und die Einmalhandschuhe befunden hätten. Wir kommen aber auch noch von der Bugkabine ins Bad, das hieß zuerst ...krabbeln.

Bert half noch die Öllache vom alten Geber zu entfernen. Was ein Dreck!! Dann ging das Spiel wieder los: sauber machen, aussaugen, abschleifen, aussaugen usw. Natürlich alles kopfüber.

Aber jetzt ist es soweit wieder sauber, das man auch Lebensmittel dort unterbringen kann.

Zu guter Letzt räumten wir noch die Heckkabine aus, in der wir ja noch die alten Schaumstoffmatratzen aus der Bug- und Heckkabine gelagert hatten. Die kamen alle ins Auto und morgen zum Wertstoffhof. Unser Schlauchi musste auch wieder mal umziehen. Das konnten wir nicht mehr mitnehmen, das Auto war voll. Jetzt war aber Platz und wir brachten unseren neuen Wassertank unter.

06.04.2010

Heute habe ich noch die Shaps in der Heckkabine und die Bilge, na zumindest einen Teil davon, gestrichen. So einiges fehlt noch, leider ist Bert noch eingefallen, das man ja auch noch die Bakskiste streichen könnte. Aber das muss noch warten. Im Moment tun mir Muskeln weh von denen ich nicht wusste, das ich sie habe.