Sonstiges 15
09.03.2011
Was macht man an einem ungemütlichen, kalten Sonntagnachmittag?
Richtig .... Winschen putzen.
Ich muss zugeben, wir hatten das vor uns hergeschoben. Aber es half ja alles nichts. Unsere drei Mastwinschen mussten zerlegt, gesäubert und geschmiert werden.
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Was für eine "nette" Arbeit. Wir teilten es uns auf: Bert arbeitete im Keller und ich in der Küche.
Nach ca. 2 Stunden waren die Winschen wieder zusammengesetzt und funktionierten auch. :-)
Vorher hatten wir noch unsere Grätings endgültig fertig geschraubt. Dort hatten teilweise noch "Füßchen" gefehlt. Jetzt sind sie soweit das wir sie wieder an Bord bringen können, wenn es dort wieder sauber ist.
An Bord kamen wir auch ein wenig weiter. Zumindest machte das Wetter nun soweit mit, das wir daran gehen konnten das Fensterloch zu säubern. Mit Hilfe der Bohrmaschine und einer Bürste brachte Bert das schwarze Gummizeugs ab. Nicht ganz ungefährlich, wie wir feststellten, als sich die Bürste (bei laufender Maschine) in einem Sitzkissen festfraß. Zum Glück aber ist alles gut gegangen.
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Das Schiff danach von dem verstreuten Gummi zu säubern war auch schön, vor allem, da die Wasserleitung noch abgestellt ist und uns nichts anderes übrigblieb als Eimerweise Rheinwasser zu holen.
In der Zwischenzeit testete ich ein Reinigungsmittel und auch gleich mal unsere Politur. Beides als nicht schlecht befunden. Jetzt wünschte ich mir nur noch einen "Knall" und das ganze Schiff würde schon so glänzen wie die kleine Stelle.
Ein großes Thema bei uns ist z.Zt.: welchen Anker nehmen wir als Hauptanker? Die Entscheidung ist, im Grunde genommen, schon gefallen. Es wird ein Bügelanker sein. Jetzt ist bloß die Frage: bekommen wir überhaupt einen 20kg Bügelanker vorne befestigt oder müssen wir noch umbauen?
Ein Test sollte Aufklärung bringen. So nahmen wir gestern unsere alte Ankerkette und den 16kg Plattenanker mit auf die Werft. Damit wir überhaupt arbeiten konnten, deckten wir die Anjuli erst einmal wieder ab und hoffen das nicht mehr allzu viel Schnee kommt.
Was ein Gefühl! Man kann sich an Deck wieder bewegen.
Mit Hilfe der Ankerwinsch brachten wir die ersten Meter der Kette hoch. Wir wussten, das nach ca. 10m ein Kettenglied durchgerostet war. Das wurde abgeflext und so haben wir schon einen 10m langen Kettenvorlauf, für den Heckanker.
An diese Kette hängten wir einen 20kg Bügelanker, den wir uns ausgeliehen hatten. Mit dem Ergebnis: da müssen wir noch etwas tun, so passt das nicht.
In den Ankerkasten hatten wir eine Unterlage gelegt, über die die restliche (noch gute) Kette dann kam. Dadurch liegt sie nicht gleich auf dem Boden auf und das Wasser kann besser abfließen.
In den Schrank über der Pantry kamen nun auch die Antirutschmatten. Natürlich nach dem Saubermachen :-) Es macht einfach Spaß wieder etwas fertig zu bekommen, so das man eigentlich schon einräumen könnte. Noch liegt ja alles im Keller.