Mast1 neu 15.10.2010
Mast
17.09.2010
Gestern konnten wir, endlich, unseren Mast auf Blöcke legen. Jetzt wird es langsam Zeit, das wir ihn in Angriff nehmen. Schließlich soll er vor dem Winter wieder aufs Schiff, auch damit wir abdecken können.
Zuerst mal alle Befestigungen ab und die Genua beiseite legen. Dann beschlossen wir, sämtliche Leinen abzumachen. Dabei zogen wir dünne Leinen mit ein, damit wir späterhin die Neuen Fallen einziehen können. Das wir dort alle erneuern müssen wurde uns sehr schnell klar. Irgendwie hatten wir bisher sehr viel Glück gehabt, selbst die Großschot ist, an einer Stelle, fast durch.
Zu Hause wurden sie alle erst mal gewaschen, einiges davon kann man sicher noch brauchen, nur nicht mehr am Mast.
Die Blöcke, oben am Masttop müssen ebenso erneuert werden, das Ankerlicht und die Beleuchtung werden wohl auch Neuem weichen müssen.
Dann haben wir noch abgemessen, ob unsere Maststufen ausreichen und wo sie angenietet werden müssen. Bin mir nicht ganz sicher, ob wir wirklich 20 Stück haben ....
21.09.2010
Da die Zeit ein wenig drängt beschäftigten wir uns gestern weiter mit dem Mast. Während ich an das Säubern ging machte Bert sich daran die Wantenspanner zu begutachten und wieder in Ordnung zu bringen.
Den Mast zuerst einmal mit dem Kärchergerät abstrahlen, immerhin hatte er Monatelang auf dem Boden gelegen und danach putzen ... klingt locker. Wäre es auch gewesen, hätten wir nicht beim Mast legen alles mit Klebeband fixiert. Dort hatten wir uns noch Gedanken gemacht ob das hält, ich kann heute dazu nur sagen: es hielt immer noch. DAS passiert uns nicht wieder. Die Arbeit, die Überreste des Klebebandes ab zu bekommen grenzte an Strafarbeit. Sollte jetzt jemand auf die Idee kommen: Verdünnung nehmen. Danke, ausprobiert .... half nichts. Was half war Topfreiniger und schrubben. Eine Arbeit von knapp 4 Stunden. Das hatten wir uns auch einfacher vorgestellt.
In dieser Zeit brachte Bert die Wantenspanner wieder auf Vordermann. Auch nicht so einfach. Wir hatten in Séte schon bemerkt das sich 2 nicht lösen ließen. Nur mit grobem Werkzeug und brachialer Gewalt, das konnte es doch nicht sein.
Jetzt sind sie wieder gangbar und schön eingefettet, allerdings auch mit viel Arbeit.
26.09.2010
Wir mussten doch unsere Nietenzange ausprobieren. Dazu boten sich die Befestigungsplatten am Mastfuss an. Die alten Nieten waren teilweise schon herausgebrochen und auch die anderen sahen nicht mehr sehr vertrauenswürdig aus. Also ausbohren und neue Nieten hinein. Das funktionierte tatsächlich und so können wir demnächst an die Maststufen gehen.
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Im Mastkopf entfernten wir die Rollen, sie müssen erneuert werden. Eine drehte sich gar nicht mehr und die anderen drei waren völlig ausgeleiert.
Auch wurden die Halterungen der alten UKW Antenne und der kaputten Windanzeige demontiert. Wir hatten uns immer gewundert, warum unser Ankerlicht nicht brannte. Tja, wenn das Kabel davon gar nicht am Mastfuss ankam und so natürlich nicht angeschlossen war ..... da braucht man sich nicht mehr zu wundern.
Auch das Fahrlicht nahmen wir auseinander. Da muss eine LED Birne rein und ein neues Glas muss auch her.