Februar 2009
Das war ein sehr kurzfristiger Trip nach Spanien. Durch verschiedene Umstände konnten wir direkt nach unserer Rückkehr aus Düsseldorf den Flug buchen. Aber egal, am Mittwoch, den 04.02. ging es wieder Richtung Flughafen Frankfurt/Hahn. Wieder mal war es für Bert am unangenehmsten, da er erst morgens von der Nachtschicht heimgekommen war und ich ihn um 10 Uhr wieder wecken mußte. Der Flieger ging um 13:20 Uhr und wir waren pünktlich um 15:10Uhr in Girona. Natürlich nur wieder mit Rucksäcken unterwegs. Diesmal steckten allerdings Biberbettwäsche und eine 12V Lampe in einem. Nicht noch einmal so frieren, hatten wir uns geschworen und die Lampe war für unseren Salon, da wir nicht mehr im schummerigen Licht essen wollten.
Ich frage mich immer wieder wie man doch so viel Sachen in zwei Rucksäcke bekommt. Immerhin mußten auch noch ein paar Klamotten mit. In Hahn erlebten wir zum ersten Mal, das sie das Handgepäck gewogen haben. Danach wußte ich: wir hätten pro Rucksack locker noch 4 kg mitnehmen können, wenn sie hineingepasst hätten.....
Mit unserem Leihwagen, diesmal ein blauer Fiesta, kamen wir gegen 16:20 Uhr am Boot an. Das Übliche folgte: nachgucken ob alles in Ordnung ist, Wasser bunkern, Landstrom legen, Luken auf und lüften. Rucksäcke auspacken, diesmal Betten beziehen. Vor allem aber eins: den Heizlüfter an ... es waren gerade noch 13°C im Schiff .... das war uns nun doch zu kalt.
Dabei strahlte die Sonne vom blauen Himmel und es war ein super Wetter und immerhin 19°C. Also wenn das nix ist, wir waren in Hahn bei Regen und 3°C los geflogen.
Wir waren kaputt, aber es half alles nichts, einkaufen in der Monze war angesagt, wenigstens noch was fürs Abendessen und etwas zu trinken. Danach noch ein kurzer Abstecher in die Colonia Bar und "Guten Tag" sagen. WOW, sie hatten umgebaut in der Zwischenzeit, sieht super aus und viel mehr Platz.
Nach einem Abstecher zum Strand ging es zurück aufs Boot. Dort noch den Fernseher und die Antenne angebracht und mit Pizza zum Abendessen, ein bisserl Fernsehen den Abend ausklingen lassen. Übrigens war Wolfgang nicht da, dabei hatten wir irgendwie damit gerechnet. Hoffentlich war da nichts passiert.
Donnerstag, 05.02.
Nach einer, für Bert, etwas unruhigen Nacht (es war ziemlich windig ... wobei das noch harmlos war wie wir später feststellen sollten ... und es quietschte und knackte überall, ich hab nichts gehört ... habe geschlafen...) standen wir erst gegen 10 Uhr auf. Heute morgen war zuerst mal Wäscherei angesagt. Also die ganze Dreckwäsche zusammengepackt und hingebracht. Danach Einkauf beim Lidl. Jetzt waren wir erstmal wieder versorgt.
Leider war das Wetter heute nicht so besonders und wir verbrachten den Nachmittag mit Gammeln ... Nur abends mussten wir noch unsere Wäsche abholen.
Freitag, 06.02.
Seit langer Zeit frühstückten wir mal wieder ordentlich, nach dem Aufstehen. Ist ein bisserl ungewohnt, aber nicht schlecht. "Gammeln is heute nicht", war Berts Kommentar für heute. Na super... Das hieß, nach dem Abwasch erstmal los und sich beim Yachtservice von K.Wegner schlau machen, wo ein Segelmacher ist. Ein neuer Wasserhahn für unsere Spüle stand auch noch auf dem Plan. Aber erstmal einen haben....
Beim Yachtservice bekamen wir auch die Nummer von einem Mechaniker der uns bei nem Ölwechsel und Inspektion unseres Motors weiter helfen konnte.
Weiter zu der Segelmacherin, von der wir nur eine sehr ungenaue Wegbeschreibung hatten. Irgendwo im Haupthafen, da wo die Kräne sind und dann um die Ecke. Na zum Glück ist das da nicht so groß. Wir haben sie auch gefunden und, was noch besser war ... sie sprach ein bisserl Deutsch. Einen Kostenvoranschlag würde sie bis Dienstag haben. Na gut, dann kommen wir dann wieder.
Ein Besuch im benachbarten Laden brachte uns sogar einen neuen Hahn für unsere Spüle. Berts Nachmittagbeschäftigung stand nichts mehr im Weg.....
Nur die Telefonnummer diese Mechanikers brachte uns fast um den Verstand. Na gut, wenn man ... von Anfang: jetzt hatten wir endlich mal die Gelegenheit unser Spanienhandy auszuprobieren. Wozu hatten wir uns sonst eine spanische Prepaydkarte zugelegt?? Man hatte uns gesagt: er spricht deutsch. Soweit so gut. Aber immer wenn Bert die Nummer wählte kam eine junge weibliche Stimme die ihn überhaupt nicht verstand und wenn ich mein bisserl Spanisch zusammensuchte und sie fragte ob .... da ist, kam ein "no". Hmm .. na gut, wir würden es am nächsten Tag nochmal versuchen. Übrigens: gesagt, getan... das Ergebnis war das Gleiche. Am Montag morgen sind wir dann wieder zum Yachtservice um zu fragen ob die Nummer die richtige ist... sie war es ... wenn wir sie nur mal richtig eingetippert hätten .... weiaaaaaaa Das Mädchen muss gedacht haben, wir hätten nicht alle Tassen im Schrank ...
Am Freitagmittag begann Bert dann erstmal die mitgebrachte Lampe anzubringen (wir haben jetzt richtig Licht am Tisch .. genial..) und danach den Wasserhahn umzubauen. Was kann eine solch "kleine" Arbeit für ein Chaos im Schiff sorgen. Es hat ausgesehen, als hätte eine Handgranate eingeschlagen. Meine Helferversuche waren auch nicht gerade von Erfolg gekrönt. Schlussendlich stellte sich heraus, das ein Verbindungsstück fehlte. Das Alte passte einfach nicht. Im Eisenwarenhandel war es sicher zu bekommen. Aber der machte erst wieder um 16 Uhr auf. Na gut, da hieß es halt: warten.
Bert nutzte die Gelegenheit um zu angeln. Meine Skepsis war doch sehr groß. Aber das Wasser war ruhig, es war relativ warm und Bert meinte, das ist das richtige Wetter. Na mal gucken. Ich guckte nicht, sondern platzierte mich mit einem Buch in die Pflicht.
Als er aber um kurz vor 16 Uhr "Schmatzer" vernahm (die gingen wirklich auf unser Brot im Wasser) war er kaum noch zu halten. Leider war es auch die Uhrzeit zu der er in den Eisenwarenladen wollte. "Mach du mal weiter, fang uns mal einen", ich dachte ich hätte nicht richtig gehört. Ich sollte nen Fisch fangen? Von was träumt er eigentlich?? Jedenfalls zog er sich an, drückte mir die Angel in die Hand und ging. Ein Blick ins Wasser zeigte mir schnell ... die Viecher waren immer noch da. Wie ging denn das bloß mit der Angel? Ach so ja ... gezeigt hatte er es mir ja. Na gut, einen Versuch konnte ja nicht schaden. ..... Ha.. das war nichts... Also irgendwie wieder die Schnur ins Wasser. Am besten steck ich die Angel jetzt wieder in den Halter und verdrück mich hinter mein Buch ... das war mein Gedanke, als .... plötzlich dieses dumme Vieh anbiß. So ein Idiot. Was tun sprach Zeus. In der einen Hand die Angel mit dem doch ziemlich schweren und zappelnden Fisch dran, die andere Hand versuchte den Köcher, der natürlich auf der anderen Bootsseite, unter dem Steckschot lag, zu bekommen. Ich muß ziemlich behämmert ausgesehen haben, als ich da breitbeinig in der Pflicht stand und versuchte mich irgendwie länger zu machen. In meiner Panik hatte ich den Fisch auch noch hochgezogen, so das dieser nun in der Luft zappelte. (Das der nicht abgefallen war, war reines Glück) Irgendwie schaffte ich es, den Köcher herauszubekommen und ihn dann unter dieses zappelnde Vieh zu hängen. Jetzt hatte ich ihn, aber was nun? Das Ganze spielte sich in Minuten ab, Bert war gerade aus dem Tor raus, als der Fisch anbiss. Klasse ... es konnte dauern, bis er wieder zurückkam. Innerlich schimpfte ich mit der Goldstrieme, die wirklich recht groß war. Erstmal von Bord mit dem Ganzen. Als ich dann endlich, mit der Angel und dem Fisch in der einen Hand und den Köcher unter dem Vieh in der anderen, am Steg stand kamen die zwei Spanier (die haben eine Motoryacht dort liegen und er ist Angler) vom Einkaufen zurück. "Schöner Fisch, gerade gefangen?" "Ja" "Er ist sehr lecker" "Ja" Meine Güte ... meine Pumpe klopfte mir bis zum Hals, der Angelhacken steckte noch immer im Fisch und die wollten Smaltalk auf spanisch machen... Als sie an Bord ihres Schiffes gehen wollten blieb mir nichts anderes übrig, bin hinterher gelaufen. Da, endlich, hat er begriffen und mir den Hacken aus dem Fisch gemacht. Spontan drückte ich ihr die Angel und das Netz in die Hand, meinte: "Una momento". Flitzte zurück auf die Anjuli und holte mir erstmal unsere Universalschüssel. Damit wieder zurück und das blöde Vieh in die Schüssel. "De nada" war der Kommentar. Kein Problem? Na danke auch. Der Fisch sprang noch immer in der Schüssel rum, darum deckte ich ihn erstmal mit dem Netz zu, um die Angel zu verstauen. Das Messer aus der Pantry zu holen und wieder an den Steg war ne Sache von Sekunden. Ne, nu sollte mir der auch nicht mehr weg. Das Messer holen und den Fisch "kalt" machen... das sind zwei paar Schuhe. Das konnte ich nicht. Zum Glück kam Bert da gerade vom Einkauf zurück. "So einen großen hatten wir noch nicht", na super. Jedenfalls erledigte er dann die Sache mit der Schlachterei und wir konnten ihn einfrieren, für das nächste Abendessen.
Das Ganze hatte nicht mehr als eine Viertelstunde gedauert, mir kam es vor wie Stunden.
Jedenfalls hatte Bert Glück gehabt und das richtige Teil für unseren Schlauch bekommen. So konnte er den neuen Wasserhahn anbauen. Jetzt schwimmt zumindest unsere Pantry nicht mehr, wenn wir den Hahn aufdrehen.
Samstag,07.02.
Samstag .... das ist unser Tag für den Markt. So auch diesmal. Außer Gemüse kaufen ist immer ein Besuch beim Bücherstand vom Tierschutzverein angesagt, da bin ich noch nie ohne mind. ein Buch weggekommen und diesmal war eine Jogginghose für Bert dabei.
Wir merkten schon gegen Mittag, das der Wind von Süd auf Nord gedreht hatte und ziemlich kräftig wurde. Tramontana.... was sonst. Er wurde zum Nachmittag so richtig stürmisch. Na klasse. Es wurde ein sehr unruhiger Tag auf dem Boot. Im Hafen Kränkung .... das ist nicht witzig. Ich verzog mich auf die "Couch".
Sonntag, 08.02.
Vormittags noch immer heftiger Wind. Am Nachmittag dann .... wie abgeschaltet. Nichts mehr ... Ententeich. Da war die Gelegenheit günstig, unser rotes Segel mal als Trisegel, was es wohl auch ist, auszuprobieren. Mastrutscher rein und das Ding hochgezogen. Ob das so richtig ist?
Jedenfalls war ich froh als es wieder unten war.
Der Sonntag ansonsten verlief sehr ruhig.
Montag, 09.02.
Barcelona stand auf dem Programm. Immerhin mußten wir den Sprit aus unserem Tank verfahren, da wir den leer abgeben mußten. Also den Wecker auf 8 Uhr gestellt. Nach nem Kaffee ging es dann los. Im Rucksack hatten wir geschmierte Stullen und was zu trinken. Laut einem Bekannten konnten wir gut die N II fahren und müßten nicht über die Autobahn, was ja Geld sparen würde. Am Anfang ging auch noch alles gut, die einzige Karte, die wir mithatten, war eine Übersichtskarte aus einem Reiseführer. Wir hatten ja Zeit. Aber wir wollten halt auch irgendwann ankommen. Das ist auf der N II so eine Sache. Nach ca 2 Std Fahrt und der Erkenntnis, es sind noch immer 50km bis Barcelona, die immer schön am Ufer entlang durch die kleine Orte, verlor ich die Nerven:" Fahr auf die Autobahn!"
Die AB war eine Schnellstraße die uns innerhalb von 15 min in die Stadt führte. Jetzt war nur die Frage, wo sind wir und wohin sollen wir fahren? "Da ist eine große Kirche" sagte Bert irgendwann. Ein Blick genügte "La Sagrada Familia", ein Blick auf den Plan "ich weiß wo wir sind". Toll, aber da wollten wir nicht hin, sondern zum Hafen. Irgendwie kamen wir dann doch noch auf die Straße zum Olympiahafen. Als wir dann dort noch einen Parkplatz fanden war es super. Ticket ziehen, hieß es aber. Mehr als eine halbe Stunde ließ diese blöde Teil aber nicht zu. Na immerhin.
Erstmal aber hatten wir nur Durst und Hunger. Also Vesper auf ner Bank an der Uferpromenade.
Dann zum Olympiahafen laufen. Das Wetter spielte mit, 20°C und strahlender Sonnenschein. Eine Karte kaufen, damit wir wieder hinausfinden. Gar nicht so einfach.
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Eine Karte haben wir dann doch noch bekommen. Damit wieder zurück zum Auto, sehr viel Zeit blieb uns ja nicht ... mit der blöden Parkkarte. Dort schauten wir erstmal auf der Karte, wo wir denn eigentlich waren und wie es von da aus zurück auf die Autobahn ging. Ach du liebes bisserl. Na gut, erstmal losfahren, ging eh nur in eine Richtung.
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Die Straßen in Barcelona können arg eng sein und sind immer furchtbar voll. Das System der blinkenden Ampeln versteht man wohl auch nur, wenn man dort aufgewachsen ist. Ganz zu schweigen von den Rollerfahrern, die ständig irgendwie immer zwischen den Autos herumkurven. Lebensgefährlich ... für beide Seiten. Als ich dann Bert allerdings in eine Richtung lotste kam :"Das ist aber sicher die falsche Richtung," Recht hatte er ja, aber ich wollte zumindest das Columbusdenkmal gesehen haben. Dort im Kreisel herum und wir waren wieder richtig. Nun nur noch herausfinden. Zurück wollten wir gleich auf die AB, was sich als nicht so einfach erwies, da die AP7 nicht eingezeichnet war. Es kam, wie es kommen mußte, in einem Kreisel bogen wir falsch ab. Beim Überlegen, wie wir wieder zurück kommen sollten, mußten wir an einer roten Ampel halten. Plötzlich klopfte es am Fenster der Beifahrerseite. Ein junger Spanier wirkte recht aufgeregt und zeigte immer auf unseren hinteren Reifen. Was wollte der denn nun wieder? Oh nein ... ich hoffte ihn nicht richtig verstanden zu haben. Hatte ich aber ... leider. "Ich glaube unser rechtes Hinterrad ist platt." Bert lenkte sofort auf einen freien Platz direkt an der Ampel. Aussteigen und gucken. Sich dabei nicht vom Verkehr überfahren lassen und feststellen: wir haben ein Problem. Na super! Also Reifen wechseln. Zum Glück war ein guter Reservereifen, Werkzeug und ein Wagenheber im Auto.
Dann bin ich mit unserer Karte in den nächsten Laden, wo ich zum Glück auf einen englisch sprechenden jungen Mann traf. "Wie kommen wir auf die AP7 , Richtung Girona?" "Ganz einfach, immer die Straße hier entlang, dann kommt man automatisch drauf." Na das war doch wenigstens mal was, es hat dann sogar geklappt.
Immer hoffend, das jetzt unsere Reifen halten würden, kamen wir dann nach einer guten Stunde wieder in Ampi an. Es war anstrengend gewesen und wir waren froh wieder zu Hause zu sein. Gesehen hatten wir nicht viel, aber das läßt sich nachholen.
Dienstag, 10.02.
Diese Nacht hatte uns wieder recht gut durchgeschüttelt. Das Wetter war insgesamt recht bezogen, aber immerhin regnete es nicht. Ein Besuch bei der Segelmacherin war angesagt, wo wir uns unseren Kostenvoranschlag abholten. Den werden wir in D erstmal mit den anderen vergleichen. Mit ihr machten wir noch einen Termin aus, an Bord, wo sie ausmessen wollte, was eine Sprayhood kosten würde. Am nächsten Tag wollte sie dann vorbeikommen.
Vormittags erreichten wir dann tatsächlich auch den Mechaniker, der am selben Nachmittag vorschauen kam. Bert fachsimpelte mit ihm und dann war man sich einig: im März kommt er aufs Boot, Ölwechsel machen und sich dann so einiges angucken. Mit Probefahrt .... Na, da bin ich mal gespannt.
An diesem Tag fing uns Bert tatsächlich noch eine Meeräsche. Die haben leider nicht verspeist, da unser Filitierversuch kläglich scheiterte. Irgendwie benötigen wir da doch noch ein wesentlich schärferes Messer. Es tat mir ja leid um den Fisch, aber so zerpflückt war er nicht mehr zuzubereiten.
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Mittwoch, 11.02.
Unser letzter Tag, wie schnell doch die Zeit vergeht. Es ist zum .... na ja.
Nach dem Frühstück war erstmal putzen angesagt und schon mal die Rucksäcke packen. Da war jetzt wesentlich weniger drin, als beim Hinflug. So langsam bekommen wir unsere Klamotten hinüber ...
Gegen 15 Uhr kam die Segelmacherin dann noch und nahm Maß, den Kostenvoranschlag sollen wir per mail bekommen und melden uns dann im März wieder.
Abends noch ein Abschiedsbesuch in der Colonia Bar und dann blieben wir nicht mehr sehr lange auf. Die Nacht würde eh kurz werden.
Donnerstag, 12.02.
5:30 Uhr klingelte der Wecker. Was für ne Uhrzeit ... Aber es half alles nichts. Noch ziemlich verschlafen wurde das Schiff klar gemacht und eine Stunde später waren wir auf dem Weg zum Flughafen. Dort wollte man von uns, bei der Autovermietung, noch 200€ für den kaputten Reifen. Bert dachte, er hätte nicht richtig gehört. "200€ für einen Reifen???" Dann stellte sich heraus, das wir die Rechnung bekämen und den zu zahlenden Betrag dort entnehmen können. Na, wir sind mal gespannt.
Um kurz vor 11 Uhr landeten wir in Frankfurt Hahn, bei Sonne und sehr kalten Temperaturen. Obwohl es morgens in Girona auch nur 0°C hatte.
Wir sind jedenfalls froh, wenn wir im März wieder hin können, so lange ist es ja nicht mehr.